Technisch Infos zu Notebook und Tablet Displays

Technisch Infos zu Notebook Displays

IPS (In-Plane Switching) ist eine Display-Technologie, IPS-Panels gehören zur Familie der TFT-LCDs (oder „Active Matrix“-LCDs). Bei LCDs (Liquid Crystal Displays) werden die lichtmodulierenden Eigenschaften nicht beleuchteter Flüssigkristalle genutzt, um Flachbild-Displays bzw. elektronische Anzeigesysteme zu betreiben. TFT steht für Thin Film Transistor; dabei handelt es sich um einen Typ von LC-Display, der für verbesserte Farbeigenschaften und Kontraste sowie Schwarzstufen entwickelt wurde. Die am weitesten verbreiteten Typen von TFT-LCDs sind die IPS- und TN-Displays.

 

Das „Active Matrix"-IPS-TFT-LCD wurde 1996 von Hitachi entwickelt und sollte die Display-Limitierungen der TN-TFT-LCDs (Twisted Nematic) überwinden; diese Standard-LCDs ohne IPS stammten aus den späten 1980ern. TN-Displays haben einen eingeschränkten Betrachtungswinkel – beispielsweise kehren sich bei extremen Winkeln die Farben um – und eine eher schlechte Farbqualität. Im Vergleich hierzu bieten IPS-Displays einen größeren Betrachtungswinkel und eine verbesserte Farbdarstellung, da die Modifizierung der Pixel in horizontaler und nicht in vertikaler Richtung stattfindet. Beim IPS-Monitor werden die Flüssigkristalle bei Erregung parallel zur Display-Fläche ausgerichtet. Bei TN-Displays drehen sich die Kristalle hingegen senkrecht zur Oberfläche des Displays.

 

Bei Hochleistungs-Tablets und -Smartphones wird die IPS-Display-Technologie eingesetzt, die primär zum Filmschauen, für Video-Chats und zum Speichern von Fotos genutzt wird. Die Technologie verbessert Betrachtungswinkel und Farbdarstellung und bietet dem Benutzer insgesamt ein besseres Erlebnis.

 

Auch Kreativanwender profitieren von der IPS-Technologie, denn das IPS-LCD mit seiner geringen Farbabweichung ermöglicht genaues und hochwertiges Arbeiten.

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